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Wolfgang Amadeus Mozart: Die Zauberflöte

Inszenatoren

Besetzung

Sein letztes Opernwerk, die „teutsche Oper“ (Mozart) nach dem Libretto von Emanuel Schikaneder, hat Mozart einige Monate vor seinem Tod im Jahre 1791 komponiert. Das märchenhafte, gattungsmäßig nur schwer einzuordnende Stück ist voll von Phantasie, Humor, aber auch Lebensphilosophie. Die Gestalten des Prinzen Tamino, der Prinzessin Pamina, des weißen Beherrschers des Sonnenreiches Sarastro, der Königin der Nacht, vor allem jedoch die des lustigen Vogelfängers Papageno begeistern die Zuschauer der ganzen Welt bereits mehr als 200 Jahre – und sie stellen immer die selben Fragen: Ist Die Zauberflöte wirklich eine freimaurerische Oper? Hat in ihr Mozart seine eigene Überzeugung über den Sieg des Guten über das Böse ausgedrückt? Oder hat er „nur“ ein phantastisches Märchen für das Publikum des Vorstadttheaters „auf der Wieden“ geschrieben, dessen Direktor Emanuel Schikaneder war? Dieser war es, der seinen Freund Mozart mit der Komposition beuftragt hat, weil er wusste, dass sein Publikum die Zauberstücke liebt...

Kein Wunder, das die Mehrdeutigkeit der Oper die Inszenatoren zu verschiedenen symbolischen Interpretierungen auffordert. Die Zauberflöte an der Staatsoper Prag ist ein magisches und mysteriöses Märchen, in dem poetisch und möglichst lapidar der Sieg der Ordnung über das Chaos ausgedrückt wird – die Botschaft, dass das Wichtigste in einer menschlichen Gesellschaft die Ehrfurcht und die Moral sind. Mit dieser Zauberflöte war die Staatsoper auch in Japan in den Jahren 1996, 1998, 2000 und 2005 erfolgreich.

Premiere: 20. 10. 1995

Aufführungsdauer: 2 Stunden 35 Minuten mit 1 Pause
Vorstellung in Deutsch mit tschechischen und englischen Bühnenübertiteln.

Echos in der Presse

„In der Regie von Ladislav Štros hat sich auf der Bühne eine Märchenwelt mit dem Anhauch des Freimaurertums eröffnet, deren Ausstattung an die tschechischen Filmmärchen erinnert...“

(Hartmut Schulz, Der Neue Merker, Wien, 10/2001)

Die Zauberflöte
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Die Zauberflöte auf dem Spielplan der SO

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Tomáš Vrbka
Die Staatsoper Prag gibt in der Mitarbeit mit dem Verlag Slovart eine repräsentative Publikation heraus, die sich mit der Geschichte dieser bedeutenden Kulturinstitution seit ihrer Öffnung im Jahre 1888 bis Ende der Saison 2002/2003 beschäftigt. Das Buch mit dem Titel Státní opera Praha – Historie divadla v obrazech a datechDie Staatsoper Prag – die Theatergeschichte in Bildern und Daten konzentriert sich ausschließlich auf das Opergeschehen auf dieser Bühne, obwohl dieses Theater in der Vergangenheit unter verschiedenen Namen auch dem Schauspiel, der Operette und dem Ballett diente. Die Teile, die sich diesen Genres widmen, plant die Staatsoper Prag in den nachfolgenden Jahren herauszugeben.

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